Was passiert am 30. Oktober?
Die Demo lässt sich ab dem 31. Oktober nicht mehr starten. Sie
sagt das vorher: in der Statuszeile steht jeden Tag, wie lange sie
noch läuft.
Der 31. Oktober ist für die letzte Abnahme reserviert.
Solidon3D 1.0 ist für den 1. November 2026 um 10:00 Uhr deutscher
Zeit geplant; ab dann gibt es die private und die gewerbliche
Lizenz zu kaufen.
Deine Dateien bleiben davon unberührt. Sie liegen, wo du
sie gespeichert hast; nichts wird gelöscht und nichts unlesbar. Eine
Projektdatei ist ein ZIP-Archiv mit JSON darin und lässt sich auch
ohne Solidon3D öffnen — die nächste Version liest sie unverändert.
Wer steckt dahinter?
Eine Person: Robert Schneider, RS Digital, Bamberg. Entwurf,
Programm, Handbuch, Website und Support kommen aus einer Hand — die
Antwort auf eine Rückmeldung schreibt der, der den Code geschrieben
hat.
Die ehrlichere Frage ist, was passiert, wenn einer aufhört.
Deshalb ist Solidon3D so gebaut, dass es dich nicht festhält: Es
läuft ohne Konto und ohne Netz, deine Projekte liegen als Dateien auf
deinem Rechner, und eine Projektdatei ist ein ZIP-Archiv mit JSON
darin — lesbar auch ohne das Programm. Exportiert wird in Formate,
die jeder Slicer und jedes CAD kennt: STL, 3MF, STEP, OBJ.
Warum eine Demo mit Enddatum statt einer Testphase?
Weil sie damit vollständig sein kann. Eine Version, die nach
vierzehn Tagen zum Betrachter wird, zeigt beim zweiten Projekt
weniger als beim ersten. Diese hier zeigt bis zum letzten Tag alles
— und endet dann, statt in einer halben Version weiterzulaufen, die
niemand mehr pflegt.
Brauche ich CAD-Erfahrung?
Nein. Weg 1 kommt mit Anklicken und einem Satz im Chat aus, Weg 2 mit
Beschreiben und Zahlendrehen. Und das Zeichnen ist selbst für
Anfänger gebaut: Jedes Werkzeug sagt, was der nächste Klick
bewirkt, und jede Bedingung erklärt in einem Satz, was sie hält.
Kann ich eigene Bausteine anlegen, ohne zu programmieren?
Ja. Bau das Teil einmal, leg die Maße als Parameter an und wähle
im Bausteinkatalog Auswahl als Baustein speichern. Beim
Anlegen wird der Baustein an festgelegten Kombinationen seines Maßbereichs
geprüft; danach steht er mit Vorschaubild und Feldern neben
den mitgelieferten.
Er bleibt auf deinem Rechner — und reist als Rezept in jeder
Projektdatei mit, die ihn benutzt: eine Liste von Schritten und
Werten, kein Programm. Wer die Datei bekommt, kann damit rechnen,
ohne etwas zu installieren.
Kann ich eine Bohrung in einer fertigen STL verschieben?
Ja. Bohrungen, Zapfen, Senkungen, Kuppeln und Pfannen werden beim
Öffnen als benannte Merkmale erkannt; ein Klick zeigt ihre gemessenen
Werte als Maße im Bild und rechts im Auswahlfenster, und eine
geänderte Zahl ist die Operation.
Versetzen, verdoppeln und entfernen gelten für jede dieser Arten,
drehen für alle außer der Kugelfläche. An Verrundungen und Kehlen,
die erkennbar eine Kante ersetzen, lässt sich der Radius ändern oder
die Rundung entfernen; ein Übergang, der fließend in seine
Nachbarflächen übergeht, nicht. Welche Handlung möglich ist, zeigt
Solidon3D an der gewählten Stelle.
Muss ich eine KI benutzen?
Nein. Der Chat ist ein Weg von vieren. Ohne Schlüssel und ohne
Ollama bleibt alles außer dem Chat vollständig benutzbar — Menüs,
das Auswahlfenster, die Kommandozeile und alle 178 Operationen.
Rechnet die KI meine Geometrie?
Nein, und das ist der wichtigste Satz auf dieser Seite. Das
Sprachmodell wählt Operationen und Parameter aus — gerechnet wird
jede Geometrie von Code. Jeder Vorschlag des Agenten ist genau eine
Transaktion, die ein einziges Undo vollständig zurücknimmt.
Kann ich Solidon3D aus Claude Code oder einem anderen KI-Werkzeug steuern?
Ja. Solidon3D hat einen eingebauten MCP-Server: ein Programm wie
Claude Code ruft damit dieselben Operationen auf, die auch in den
Menüs stehen. Er ist standardmäßig aus, nimmt Verbindungen nur vom
eigenen Rechner an (127.0.0.1), akzeptiert weder Dateipfade noch
Quelltext von außen — und jeder Fernaufruf ist eine Transaktion im
Verlauf, die ein einziges Undo vollständig zurücknimmt.
Gehen meine Modelle irgendwohin?
Deine Projektdateien bleiben auf deinem Rechner. Im Chat erhält das gewählte Sprachmodell deine Nachricht, den Szenensteckbrief und den Gesprächsverlauf. Unterstützt es Bilder, können auch gerenderte Ansichten des Modells mitgeschickt werden.
Bei Anthropic oder einem entfernten Ollama-Server verlassen diese Daten den Rechner. Ollama auf deinem eigenen Rechner verarbeitet sie lokal. Vor dem ersten Modellkontakt zeigt Solidon3D das gewählte Ziel an.
Netzverbindungen gibt es außerdem für die Geräteaktivierung, die abschaltbare Versionsprüfung und Downloads, die du anstößt. Eine Supportnachricht zeigt ihren Inhalt vor dem Senden. Solidon3D überträgt keine Nutzungsstatistik und speichert deine Projekte nicht in einer Cloud.
Welche Formate liest und schreibt Solidon3D?
Gelesen werden STL, 3MF (auch als Baugruppe), OBJ und GLB, dazu
STEP mit echten Flächen und Kanten. Dazu PLY, OFF und glTF — und als Zeichnung SVG und DXF, deren Umriss zu einem Körper wird. Geschrieben werden STL, 3MF — mit
Farbwechsel und Plattenbelegung —, OBJ, PLY, GLB und STEP; STEP steht
im Exportdialog, sobald ein Körper es tragen kann. GLB ist das Format
zum Herzeigen: Farben und Name reisen mit, und der Empfänger dreht
das Teil im Browser. Ein Projekt ist eine
ZIP-Datei mit project.json darin: auch ohne Solidon3D
zu öffnen.
Läuft das auf einem Mac?
Ja, für Apple Silicon und für Intel als getrennte Versionen — ein
Paket, das auf arm64 gebaut wurde, startet auf einem Intel-Mac nicht.
Wähle das Paket für die Prozessorart deines Macs. Ab Version 0.4.1 sind die
Pakete bei Apple notarisiert und öffnen per Doppelklick. Eine ältere
Version meldet, macOS könne die Datei nicht auf Schadsoftware prüfen,
und bietet als ersten Knopf „In den Papierkorb“ an: Dort „Fertig“
wählen und das Paket in den Systemeinstellungen unter „Datenschutz
& Sicherheit“ mit „Trotzdem öffnen“ freigeben.
Wie installiere ich das Flatpak unter Linux?
Ein Flatpak ist kein Installationsprogramm zum Doppelklicken, sondern ein Paket, das die Paketverwaltung einspielt. Öffne ein Terminal in dem Ordner, in den du geladen hast, und gib ein: flatpak install ./Solidon3D-*.flatpak
Danach steht Solidon3D im Startmenü. Starten geht auch mit flatpak run de.rsdigital.solidon3d, entfernen mit flatpak uninstall de.rsdigital.solidon3d. Kennt dein System den Befehl flatpak nicht, installiert ihn die Paketverwaltung deiner Distribution unter genau diesem Namen.
Funktioniert das mit meinem Drucker?
Zwanzig Profile sind ab Werk hinterlegt: achtzehn
Filamentdrucker, darunter Elegoo, Bambu Lab, Prusa, Creality,
Anycubic und Sovol, und zwei Resin-Drucker nach Bauraum. Eigene
lassen sich anlegen — gebraucht werden Bauraum und Schichthöhe,
dazu die Düse beim Filamentdrucker oder Pixelgröße und Mindestwand
beim Resin-Drucker. Für die Passungen kommt einmal Kalibrieren
dazu.
Was kommt nach der Demo, und was kostet es?
Version 1.0, geplant für den 1. November 2026 um 10:00 Uhr. Es
gibt sie in zwei Lizenzarten mit demselben Funktionsumfang, beide
als Einmalkauf mit allen Updates von 1.x: privat 69 € und
gewerblich 199 €, jeweils als Einstiegspreis bis zum
31. Januar 2027. Ab dem 1. Februar 2027 kostet die private Lizenz
99 €, die gewerbliche 249 €.
Deine Demo-Projekte bleiben als lokale Dateien lesbar, und
Version 1.0 öffnet sie.