Solidon3D

Was Solidon3D kann

Vom ersten Umriss bis zum passenden Druckteil: Hier findest du die Werkzeuge nach ihrem Nutzen, mit Beispielen und Bildern. Entdecke auch die weiteren Möglichkeiten für dein Teil. Zur kostenlosen Demo.

Das Hauptfenster von Solidon3D mit einem zweifarbigen Schild: links Objekte, Parameter und Verlauf, in der Mitte groß das Schild, dessen Jahreszahl gewählt ist, rechts der Prüfbericht mit einer Warnung und das Fenster „Auswahl“ mit den Handlungen für die gewählten Lettern.
Merkmale

In einer fremden STL ist die Bohrung wieder eine Bohrung

Beim Öffnen sucht Solidon3D im Dreiecksnetz nach dem, was einmal Konstruktion war: Bohrungen, Zapfen, Senkungen, Kuppeln und Pfannen, Verrundungen, Kehlen, Gewinde, ebene Flächen und offene Kanten. Jedes gefundene Merkmal bekommt eine Kennung, die die folgenden Schritte überlebt — und ein Klick zeigt seine gemessenen Werte, als Maße im Bild und rechts im Fenster „Auswahl“: Ort, Durchmesser, Tiefe, Achse.

Einzelne gleiche Löcher fasst Als Muster zusammenfassen zu einem Muster zusammen, Stift für Bohrung baut den passenden Stift zu einer Bohrung, und erkannte Kammern, Nuten und Bajonette änderst du mit Kammer ändern und Verschluss ändern als Ganzes.

Eine geänderte Zahl ist die Operation. Kein Modus, kein zweiter Dialog — und die Vorschau im Bild folgt schon beim Tippen.

Versetzen, drehen, verdoppeln, entfernen, auf Maß bringen: Diese Handlungen setzen direkt am erkannten Merkmal an. Wer eine Bohrung bisher drei Millimeter weiter haben wollte, musste sie verschließen und an neuen Koordinaten neu bohren — zwei Schritte, sechs Zahlen von Hand, und die Kennung war weg. Jetzt ist es ein Schritt, und jede Passung, die auf diese Bohrung zeigt, behält ihren Bezug.

Die Bohrung sagt dabei selbst, welche Schraube hineingehört („Passt vermutlich zu M5 (Durchgangsloch fein)“), und wo nichts passt, sagt sie auch das. Sechs gleichartige Bohrungen bringst du in einem Zug auf dasselbe Maß, als eine Handlung, die ein Undo zusammen zurücknimmt. Zwei markierte Merkmale nennen ihren Abstand — räumlich und je Achse, ohne Messwerkzeug.

Nicht jede Art trägt jede Handlung. Versetzen, verdoppeln und entfernen gelten für Bohrung, Zapfen, Senkung sowie Kuppel und Pfanne; drehen für alle außer der Kugelfläche — die hat keine Lage, die sich drehen ließe. Für Verrundungen und Kehlen, die erkennbar eine Kante ersetzen, lässt sich der Radius ändern oder die Rundung entfernen; ein Übergang, der fließend in seine Nachbarflächen übergeht, nicht. Welche Handlung an der gewählten Stelle möglich ist, zeigt Solidon3D mit ihrer Begründung.

Erkannte Bohrungen und andere geeignete Merkmale kannst du in einer Reihe, auf einem Kreis oder gespiegelt wiederholen. So entsteht aus einer Bohrung ein gleichmäßig verteiltes Lochbild. Änderst du später das Maß der Quelle in einem früheren Schritt des Verlaufs, folgen ihre Kopien.

Eine eingelesene Halterung mit fünf erkannten Bohrungen; Bohrung 4 ist gewählt. Im Bild stehen ihre Abstände zu den Kanten und die Gruppe „Bohrung ändern“ mit Durchmesser, Ort und Tiefe; rechts im Fenster „Auswahl“ der Satz „Passt vermutlich zu M5“ und darunter Merkmal verschieben, Zum Langloch ziehen, Merkmal drehen, Merkmal verdoppeln, Merkmal entfernen, Senken und Bohrung verschließen.
Eine angeklickte Bohrung: ihre Maße im Bild, ihre Handlungen rechts in der Auswahl.
Anfassen statt eintippen

Der Griff sitzt an dem, was du angeklickt hast

Wer eine Bohrung anklickt, bewegt die Bohrung — nicht das ganze Teil. Beim Ziehen wandert eine Vorschau des Lochs mit, in seinem Durchmesser und seiner Tiefe; ein blasser Zylinder bleibt am Ausgangsort stehen. Man sieht die Strecke, nicht nur das Ziel.

Der Zug wird ein Schritt im Verlauf. Was im Bild geschoben wurde, steht danach als Zahl im Schritt — und lässt sich zehn Schritte später noch ändern.

Hebst du ein Teil an, läuft der Schatten seitlich davon: die einzige Auskunft über die Höhe, die ein Bild von sich aus gibt. Die Auswahl blendet über, statt zu springen.

Und die Bewegen-Leiste bietet an einer Fläche nur an, was dort möglich ist — Drehen und Skalieren sind ausgegraut, mit dem Grund im Tooltip statt einer Fehlermeldung nach dem Klick.

Ziehen mit Vorschau Ausgangsort Vorschau 3,00 mm Bewegen-Leiste an einer Fläche Verschieben Drehen Skalieren Eine Fläche hat keine eigene Achse — der Grund steht im Tooltip, nicht in einer Meldung nach dem Klick.
Beim Ziehen zeigt die Vorschau die Strecke; die Leiste bietet nur an, was an dieser Stelle geht.
Zeichnen mit Bedingungen

Zeichnen, bemaßen — und jedes Maß darf ein Parameter sein

Linie, Kreis, Bogen, Kurve und fertige Umrisse wie Langloch, Lochkreis oder Lochraster. Bedingungen halten die Zeichnung zusammen — waagerecht, rechtwinklig, tangential, symmetrisch, Abstand, Winkel, gleich groß (Längen und Radien) und Mittelpunkt —, und unten steht jederzeit, was noch frei ist. Was aus dem Umriss wird, entscheidest du erst danach: hochziehen, als Tasche einschneiden, drehen, entlang eines Bogens führen oder zwischen zwei Umrissen aufspannen.

Beim Zeichnen am exakten Körper oder Modell bleibt der Umriss eine exakte Kurve. Ein gezeichneter Kreis wird ein runder Zylinder, kein Vieleck mit vielen Ecken. Aus einer eingelesenen STL oder 3MF entsteht wie gewohnt ein facettiertes Netz.

Das Raster zeigt, wonach gefangen wird, und seine Weite lässt sich eintippen. Das Maß steht am Zeiger, die Leiste darunter nennt die Fläche, auf der gerade gezeichnet wird. Eine Hilfslinie bleibt eine Hilfslinie — auch nach Trimmen, Verlängern, Versetzen und Spiegeln.

Einen hochgezogenen Umriss kannst du direkt an den gewählten Körper anfügen. Zum Ausschneiden lässt sich ein Querschnitt um eine Achse drehen, etwa für eine Ringnut. Ein Übergang zwischen zwei Umrissen schneidet einen Trichter oder einen Kanal von eckig auf rund. Entlang eines Bogens oder einer gezeichneten Bahn entsteht ein geführter Kanal, der auch seitlich austreten kann.

Der Skizzenmodus im Hauptfenster: Gezeichnet wird in der Ansicht auf einer Fläche des Halters aus Weg 2, ein bemaßtes Rechteck von 50 × 30 mm mit einem Kreis darin, dahinter blass der Halter mit seinen zwei Schraubenlöchern; unten die Leiste mit den Zeichenwerkzeugen, der Zeichenebene und den Knöpfen Fertig und Verwerfen, rechts der Reiter „Bedingungen“.
Gezeichnet wird in der Ansicht — auf der Fläche, die man angeklickt hat.
Parametrisch

Eine Zahl ändern — nicht das Modell neu bauen

Der Verlauf ist non-destruktiv: jeder Schritt bleibt änderbar, jede Zahl nachträglich drehbar. Wandstärke von 2,40 auf 3,60? Aushöhlen, Deckel, Bohrungen und Passungen rechnen sich neu — in derselben Reihenfolge, mit den neuen Maßen.

Benannte Projektparameter statt Streuzahlen: eine Änderung an einer Stelle, nicht an sieben.

Maßgrenzen lassen sich nachträglich ändern, auch nach dem Anlegen des Parameters. Im Verlauf markierst du mehrere Schritte auf einmal — für eine gemeinsame Löschung oder Verschiebung, statt jeden einzeln anzufassen.

An der Zahl drehen Wandstärke 2,40 mm 3,60 mm Verlauf — unverändert Körper Aushöhlen Deckel erzeugen Querschnitt Wandstärke
Wandstärke gedreht — der Verlauf bleibt derselbe.
Bausteine

Mutternfalle mit veränderbaren Maßen einsetzen

Die angeklickte Fläche zählt: Ein Baustein setzt sich dort, wo du im Modell hingezeigt hast. Im Katalog stehen auch Wandhalter, Rippe, Nutfeder, Rastnase, Schnappverbindung und Filmscharnier.

Ebenfalls im Katalog: Bajonettverschluss, Rastdrehscheibe, Lasche mit Loch, Steckhülse und Stangenverbinder, Kanalnaht, Halter in vier Formen und für den Modellbau Raumwand, Raumboden und Fensterscheibe.

Geprüfte Bausteine in sechs Gruppen — Schraubenloch mit Senkung, Mutternfalle, Heat-Set-Einpressbuchse, Gewinde, Passstift, Scharnierauge, Filmscharnier, Schnappverbindung, Magnettasche, dazu Wandhalter, Lochwand-Einhänger, Kabelclip, Eckwinkel und Standfuß. Die Maße kommen aus einer Normteiltabelle, nicht aus dem Bauchgefühl.

Jeder Baustein hat einen Bereichsnachweis an festgelegten Parameterkombinationen: geschlossenes Netz, Mindestwandstärke, keine Selbstdurchdringung.

Wählst du vor dem Einsetzen keine Stelle, setzt Solidon3D den Baustein zur Vorschau auf die größte nach oben zeigende Fläche, statt an den Nullpunkt. Du kannst eine andere Stelle wählen. Ohne Modell erklärt der Katalog, warum das Einsetzen gesperrt ist, und bietet den Weg zum ersten Körper an.

Der Objektbaum zeigt, was ein Baustein mitbringt: seine Merkmale stehen als eigene Einträge darunter, und der Knoten bietet an, genau diesen Schritt zu ändern.

Der Bausteinkatalog, über dem Fenster geöffnet: die Gruppen Verbindungen, Mechanik und Befestigung mit Heat-Set-Einpressbuchse, Mutternfalle, gedruckter Mutter, Schraube, Gewinde, Schraubenloch mit Senkung, Scharnieren, Rastnase, Schnappverbindungen, Standfuß, Schlüsselloch-Aufhängung, Magnettasche, Lochwand-Einhänger, Profilklemmen und Wandhalter, jeder mit Vorschau und seinen Maßen. Unten die Knöpfe Einfügen und Auswahl als Baustein speichern.
Der Katalog — jedes Vorschaubild ist gerendert, nicht gezeichnet.
Eigene Bausteine

Einmal gebaut, für immer im Katalog

Der Halter für die Werkbank hat einen Abend gekostet — beim nächsten Brett soll er ein Eintrag sein. Bau das Teil einmal, leg die Maße als Parameter an und wähle im Katalog Auswahl als Baustein speichern: Danach steht er mit Vorschaubild und Feldern neben den mitgelieferten, und du sagst je Maß, wie weit man es stellen darf.

Beim Anlegen wird gerechnet, nicht nur gespeichert: Der Baustein entsteht einmal an jeder Ecke seines Maßbereichs — kommt irgendwo kein brauchbarer Körper heraus, steht das am Eintrag, bevor es beim Drucken auffällt.

Er gehört dir, bleibt auf deinem Rechner — und reist als Rezept in jeder Projektdatei mit, die ihn benutzt: eine Liste von Schritten und Werten, kein Programm. Wer die Datei bekommt, kann sie rechnen und ändern, ohne etwas zu installieren.

Der Dialog „Auswahl als Baustein speichern“, geöffnet aus dem Katalog: oben Name, Gruppe, Beschreibung, Lizenz und Autor, darunter für jedes Maß — hier Breite und Tiefe — Beschriftung, Einheit, kleinster und größter Wert, Vorgabe und Platz im Dialog, dann die Stellen, die man später anklicken kann, mit ihrem Namen im Rezept; unten „Bereichstest: 8 Kombinationen“ und der Knopf „Baustein anlegen“.
Der Dialog fragt fünf Dinge — und rechnet den Maßbereich durch, bevor er speichert.
Oberflächen

Acht Muster mit Prüfungen für das Druckraster

Rippe, Welle, Rändel gerade und gekreuzt, Wabe, Noppen, Voronoi und Rauschen — als echte Geometrie und als exaktes Gitter, nicht als abgetastetes Höhenfeld. Sonst druckt ein Rändel gerundeten Brei statt scharfer Rauten.

Vor dem Rechnen die Frage, ob das Muster auf dieser Maschine überhaupt entsteht: Stege schmaler als die Düse und Prägungen flacher als eine Schicht werden abgewiesen, nicht gerechnet.

Auch ein Graustufenbild kann zur fühlbaren Oberfläche werden: Relief auflegen übersetzt helle und dunkle Stellen in Höhe. Gitter füllen füllt den Hohlraum eines ausgehöhlten Körpers mit einem räumlichen Gitter – mit wählbarer Struktur, Zellgröße und Stegstärke. Die Gittergeometrie reist im exportierten Modell mit.

Acht Musterkacheln in zwei Reihen: Rippe als parallele Streifen, Welle als wellige Streifen, Rändel gerade und gekreuzt als schräge Streifen beziehungsweise Rauten, Wabe als Sechsecke, Noppen als Punktraster, Voronoi als unregelmäßige Zellen und Rauschen als verstreute Flecken.
Dieselben Umrisse, die danach gedruckt werden — die Vorschau ist gerechnet, nicht gemalt.
Prüfbericht

Druckrisiken erkennen und vor dem Slicen bearbeiten

Jede geöffnete Datei bekommt einen Bericht: offene Stellen, falsch orientierte Dreiecke, Wände unter zwei Bahnen, fehlende Einheiten. Sortiert nach Fehler, Warnung und Hinweis — und Befunde mit einer Ortsangabe zeigen die betroffene Stelle im Modell.

Jeder Befund trägt einen Handlungsvorschlag. Ein Fehler endet hier nie mit „fehlgeschlagen“.

Eine Dose mit Deckel groß in der Ansicht, rechts ihr Prüfbericht: 0 Fehler, 2 Warnungen, 6 Hinweise. Die Warnungen sagen, dass die Passung enger sitzt als vorgesehen und dass eine Fläche des Deckels frei überhängt und Stützen braucht; darunter Hinweise zu Aushöhlen, Deckel und Material.
Der Prüfbericht einer Dose mit Deckel.
Schichtanalyse

Sehen, was der Drucker sehen wird

Solidon3D schneidet das Modell in Schichten und misst, was daraus folgt: ungestützte Flächen, freischwebende Inseln, Wände unter zwei Bahnen, Brückenweiten und das Stützvolumen. Die Orientierungssuche schlägt die Lage vor, die am wenigsten davon erzeugt.

Kein eigener Slicer — und keine gemischten Zahlen: was aus der Analyse stammt und was aus dem G-Code, steht dabei.

Schichtanalyse Bauplatte Überhang 90° Insel, ohne Anbindung Wand < 2 Bahnen
Drei Befunde, die der Slicer erst nach dem Slicen kennt.
Druckeinstellungen

An den Slicer übergeben — mit Werten, die zum Teil passen

Solidon3D schreibt keinen G-Code, das tut dein Slicer. Die Druckeinstellungen sagen vorher, was dieses Teil verlangt: Aus der Geometrie kommen Vorschläge wie ein Brim bei kleiner Standfläche oder mehr Zeit je Schicht, wenn oben wenig Fläche liegt — jeder mit Grund und einzeln abwählbar.

Im Slicer öffnen übergibt das Teil, auf Wunsch samt Werten, an PrusaSlicer, OrcaSlicer, Bambu Studio, ElegooSlicer, Creality Print, Anycubic Slicer Next, SuperSlicer oder Cura. Slicen lässt deinen Slicer im Hintergrund rechnen; was er misst, steht danach im Prüfbericht.

Werte aus dem G-Code beschreiben den geplanten Druck. Ihre Herkunft steht neben Solidons Schätzung. Die tatsächliche Druckzeit und der Verbrauch können davon abweichen.

Die Druckeinstellungen über einer eingelesenen Figur: Qualität, Drucker, Düse und Filament, darunter Fülldichte und Stützen. Unter „Was dieses Teil verlangt“ schlägt Solidon3D einen Brim und eine längere Mindestzeit je Schicht vor; unten die Knöpfe Slicen und Im Slicer öffnen.
Was dieses Teil verlangt, steht mit Grund im Dialog — übernommen wird, was angehakt ist.
Manuell und automatisch teilen

Zu groß fürs Bett ist kein Grund mehr, es zu lassen

Zeigen statt rechnen: Zwei Klicks auf das Teil ziehen eine Linie, und getrennt wird zwischen ihnen — gerade in den Bildschirm hinein. Wer sieht, wo die Naht hingehört, muss diese Stelle nicht mehr in eine Koordinate übersetzen.

Die Hälften werden dabei zum Zusammenstecken vorbereitet: Stifte in die eine, die passenden Löcher in die andere. Rund, Sechskant, Schwalbenschwanz oder Schnapper — die kantigen sichern gegen Verdrehen, der Schwalbenschwanz auch gegen Auseinanderziehen, und der Schnapper rastet ein und hält ohne Kleber. Das Spiel dazwischen kommt aus dem Materialprofil. Die Passung bleibt als Beziehung im Projekt und wird bei jeder späteren Änderung mitgeprüft.

Und wer nur eine Seite braucht, nimmt Abschneiden: eine Ebene, eine Seite bleibt, die Schnittfläche wird geschlossen. So bekommt ein eingelesener Halter eine glatte Rückwand, und aus einem Fach wird ein Becher, dessen Wände auf eine Höhe kommen.

Wer gar nicht erst hinsehen will, nimmt Automatisch teilen: Solidon3D sucht passende Schnittebenen und prüft die Teilstücke gegen den Bauraum. Kann es keine passende Aufteilung finden, meldet es das.

Der Bauraum kommt aus dem Druckerprofil. Zwanzig sind ab Werk hinterlegt, zwei davon für Resin, eigene lassen sich anlegen.

Zu breit fürs Bett Bauraum 220 mm 160 mm 160 mm 320 mm > 220 mm — passt nicht 2 × 160 mm — passt, verstiftet
Geteilt und verstiftet — das Spiel kommt aus dem Materialprofil.
Filamentlager

Was noch auf der Spule ist, steht im Lager — nicht im Kopf

Jede Spule ist ein Eintrag: Name, Materialart, bis zu vier Farben, Lagerort, Nennfüllung und Restmenge, dazu Kauf- und Öffnungsdatum und der Preis. Zwei gleiche Spulen bleiben zwei Einträge mit je eigenem Bestand. Wer seine Filamente schon im Slicer eingerichtet hat, übernimmt sie von dort — bewusst, nicht automatisch.

Im Projekt weist du eine Spule ganzen Körpern oder einzelnen Flächen zu; der Filamentbereich links zählt, welcher Körper welche Spule trägt. Nach der Slicer-Übergabe bietet Solidon3D an, den Verbrauch abzubuchen — als Schätzung oder aus dem G-Code geplant, jede Menge mit ihrer Herkunft. Ob gefragt, nie oder ohne Rückfrage gebucht wird, stellst du im Lager ein.

Der Buchungsverlauf zeigt jeden Druck und nimmt ihn auf Wunsch zurück. Spulen lassen sich archivieren und wiederherstellen — unter „Archivierte Spulen anzeigen“ kommt eine Spule samt Kennung und Verlauf zurück.

Das Filamentlager, nach Lagerort gruppiert: sechs Spulen auf den Brettern „Regal Werkstatt“ und „Trockenbox“, jede mit gezeichneter Spule, Materialart, Restmenge in Gramm und Lagerort — eine Spule mit drei Farben, eine mit dem Vermerk „Wenig Filament“; darüber der Knopf „Lager verlassen“ und das Suchfeld.
Das Regal, nach Lagerort gruppiert: Die Restmenge steht als Wickel und als Zahl da, eine Spule liegt unter der Warnschwelle, eine trägt drei Farben.
Jede Zahl eine Formel

Dialoge, die mitrechnen

Hinter jedem Zahlenfeld steht ein fx: statt 4,20 darf dort =@schraube_m4 + @spiel stehen. Toleranzen holen sich ihren Wert aus dem Materialprofil, statt als Konstante im Modell zu verschwinden. Vorne stehen die Werte, die man wirklich ändert — der Rest liegt unter „Weitere Einstellungen“.

178 Operationen, alle nach demselben Muster: Menü, Kommandozeile und Chat sehen dieselbe Deklaration.

Das Hauptfenster mit dem gewählten Schild und rechts oben dem Dialog „Bohrung setzen“: Durchmesser und Position X, Y und Z mit je einem fx-Knopf, das Kästchen Langloch und der zugeklappte Bereich „Weitere Einstellungen“; unten im Bild die Leiste mit dem Hinweis, dass ein Klick ins Modell die Stelle setzt.
Der Dialog einer Operation — vorne die zwei bis drei Werte, die man wirklich ändert, hinten alles andere.
KI-Agent

Ein Satz im Chat, ein Vorschlag, ein Undo

Der Agent bedient dieselben Operationen wie die Menüs — es gibt keine Abkürzung an der Geometrie vorbei. Jeder Vorschlag zeigt, was er tun wird, bevor er es tut, und wird als Ganzes übernommen: genau eine Transaktion, die ein einziges Undo vollständig zurücknimmt.

Die Geometrie rechnet Code, nie das Sprachmodell. Maße stehen als prüfbare Parameter im Vorschlag. Kontrolliere das berechnete Ergebnis vor der Übernahme.

Und das ist gemessen, nicht versprochen: eine Suite aus 39 Referenzanfragen läuft vor und nach jeder Änderung an der Regelsammlung des Agenten. Stand 22.09.2026, mit einem lokalen 14-Milliarden-Modell ganz ohne Cloud: 24 von 39 gut beantwortet, 98 % der Werkzeugaufrufe im ersten Versuch gültig — und jede mehrdeutige Anfrage endete in einer Rückfrage statt in einer Vermutung.

Ein Satz — drei Operationen Du Senke die vier Schrauben — M4, bündig. Agent Vorschlag — 3 Operationen Bohrung anpassen: ø 4,2 → 4,5 mm Senkung 90°, ø 8,6 mm — bündig Auf alle vier Bohrungen übertragen Querschnitt 90° ø 4,2 mm ø 4,5 mm Übernommen — eine Transaktion. Ein Undo nimmt alles zurück.
Der Vorschlag ändert nichts, bis er übernommen ist — und dann als Ganzes.
Fernsteuerung

Claude Code bedient Solidon3D — über dieselben Operationen

Solidon3D hat einen eingebauten MCP-Server. Ein zweites Programm auf demselben Rechner — Claude Code, ein Editor, ein Skript — ruft damit genau die Operationen auf, die auch rechts in der Auswahl und im Menü stehen. Die Werkzeuge kommen aus demselben Register wie Menü und Chat, mit denselben Parametern, Grenzen und Vorgaben, die auch der Dialog zeigt.

Die Schnittstelle hat Auflagen, jede mit Test: Standardmäßig aus — der Schalter steht in den Einstellungen, zusammen mit dem Port. Nur 127.0.0.1, geprüft an der Bindung und an jeder Anfrage; von einem anderen Rechner ist sie nicht erreichbar. Kein Dateipfad und kein Quelltext von außen — beides wird abgewiesen, bevor gerechnet wird. Jeder Fernaufruf, der etwas ändert, ist eine Transaktion im Verlauf, mit dem Vermerk, dass sie von außen kam — und Strg+Z nimmt sie zurück.

Die Gegenstelle trägt Solidon3D als Server ein, standardmäßig unter http://127.0.0.1:8787/mcp. Welche Werkzeuge es gibt, steht im Handbuch: jede Operation ist eines.

Schema: Auf einem Bildschirm stehen zwei Fenster nebeneinander — links ein zweites Programm mit einem abgesetzten Befehl, rechts Solidon3D mit einem gebohrten Körper und einem markierten Verlaufsschritt samt Rückgängig-Pfeil. Eine Leitung verbindet beide, ohne den Bildschirm zu verlassen.
Aufruf und Antwort bleiben auf dem eigenen Rechner; der Schritt steht im Verlauf und lässt sich zurücknehmen.
Erster Start

Du fängst nicht bei null an

Zwölf fertige Beispielprojekte liegen bei — für die vier Wege, Skizzieren, Bausteine, zweifarbige Beschriftung, Kalibrierung, Druckvorbereitung sowie eine Dose mit Deckel und den Materialwechsel einer Passung. Jedes ist ein echtes Projekt mit Verlauf, nicht ein Bild in einem Handbuch.

Und ein Handbuch, das in Bildern aus der Anwendung zeigt, wie es geht — in derselben Sprache wie die Oberfläche.

Der Startbildschirm: das Ablagefeld für Modelle und Projekte, die Knöpfe Neues Projekt, Modell öffnen, Projekt öffnen und Handbuch, das Filamentlager mit sechs Spulen, darunter vier geführte Touren — je eine pro Weg — mit Vorschaubild, dazu Feedback geben und Solidon freiwillig unterstützen und der zugeklappte Abschnitt „Was kann das noch?“.
Vier der zwölf Beispiele führen die Hauptwege vor; weitere Projekte zeigen einzelne Werkzeuge und ihre Anwendung.

Weitere Werkzeuge für dein Teil

Grundkörper zusammensetzen

Quader, Zylinder, Kugel, Kegel und Ring anlegen — mit echten Flächen und Kanten —, vereinigen, voneinander abziehen oder ihre Schnittmenge behalten. Eine Bohrung setzt du direkt auf die gewählte Fläche. Eine Bohrung mit Senkung oder zylindrischer Aufweitung entsteht in einem Schritt; Durchmesser, Tiefe und Übergangswinkel sind einstellbar.

Ein Rohr legst du mit Rohr anlegen an. Gegenform einlassen lässt in einen Einsatz eine Tasche in der Form eines anderen Teils ein, mit Spiel, so dass es gerade herauskommt.

Auf Maß und an die richtige Stelle

Verschieben, drehen, spiegeln, skalieren oder die größte Kante auf ein Zielmaß bringen. Kopien entstehen einzeln, in einer Reihe oder im Kreis; Flächen und Bohrungen lassen sich aufeinander ausrichten.

Kanten und Wände bearbeiten

Verrunden, Fasen, Wülste, ebene Flächen versetzen und Formschrägen anstellen funktionieren an geeigneten STL-Netzen und exakten Körpern. Eine Formschräge neigt die Wand beispielsweise für eine leichter entformbare Form. STEP bleibt für exakte Körper verfügbar.

Ein Dreiecksnetz lässt sich in einen Körper mit bearbeitbaren Flächen und Kanten umwandeln. Erkannte Ebenen und Rundungen werden zu echten Flächen; danach ist auch der STEP-Export möglich. Nicht zugeordnete Bereiche bleiben ebene Dreiecke. Der Prüfbericht nennt ihren Anteil und die Abweichung zur Vorlage. Ein früherer Konstruktionsverlauf entsteht dadurch nicht. Für organische Figuren und Scans bleibt das Netz die passende Wahl.

Gehäuse und passende Deckel

Körper auf die gewünschte Wandstärke aushöhlen, bei Bedarf mit Entlüftung, oder mit „Offene Fläche schließen“ eine Fläche zum Körper machen. Aus einer geeigneten Öffnung entsteht ein passender Deckel. Drehdeckel erzeugen ergänzt einen Gewindehals und den passenden Schraubdeckel – mit Spiel aus dem Materialprofil.

Behälter mit Deckel legt einen runden oder eckigen Behälter mit Schraub-, Steck- oder Klappdeckel in einem Schritt an; Behältereinsatz erzeugen ergänzt einen herausnehmbaren Einsatz mit Fächern.

An Rohren und Profilen befestigen

Passe einen Halter an ein rundes, ovales oder selbst gezeichnetes Profil an. Aus einem Querschnitt entstehen zwei verschraubbare Schalen und zwei getrennte Einlagen. Für Schalen und Einlagen wählst du eigene Materialien; die Aufnahmen für Schrauben und Muttern passen zur gewählten Normgröße.

Rohrschelle und Schlauchtülle stehen als Bausteine im Katalog.

Soll die Klemme später an ein anderes Profil, ersetzt du die Einlagen. Solidon prüft, ob sie in die vorhandenen Schalen passen. Schalen und Einlagen lassen sich auch einzeln als Bausteine anlegen oder einsetzen.

Dichtnut und Dichtung passend anlegen

Zeichne einen geschlossenen Dichtweg oder wähle eine Öffnung in einer ebenen Fläche. Solidon schneidet die Nut und erzeugt eine getrennte Dichtung mit eigenem Material. Nutbreite, Nuttiefe und Überstand sind einstellbar; der Dichtungsquerschnitt kann rechteckig oder rund sein.

Die verbleibende Wand unter und neben der Nut wird am Körper geprüft. Dichtnut und Dichtung gibt es auch einzeln als Bausteine: zum Einsetzen am Modell oder zum Anlegen einer separaten Dichtung.

Das Modell beschreibt die unverformte Dichtung. Ob die Verbindung dicht hält, prüfst du am gedruckten Teil.

Organisch formen und Figuren bewegen

Grundkörper weich verschmelzen, Flächen unterteilen und mit Pinseln aufbauen, abtragen oder glätten. Der Formvorgang bleibt änderbar. Mit einem Skelett lässt sich einer Figur eine andere Stellung geben.

Beschriften und mehrfarbig vorbereiten

Text erhaben, vertieft oder als eigenen Körper aufbringen. Filamente ganzen Teilen oder einzelnen Flächen zuweisen, vorhandene Texturfarben in Filamente umrechnen und als farbige 3MF ausgeben. Drucker, Filamentzuweisungen und passende Profile bleiben im Projekt verbunden; deinen Filamentbestand verwaltest du projektübergreifend im Filamentlager.

Schrift einlegen setzt Schrift bündig als eigenes Teil in einer zweiten Farbe ein, ohne Spalt und ohne Überlappung.

Platte belegen und Druck prüfen

Teile aufs Bett setzen — eine eingelesene Baugruppe auch als Ganzes, mit der Lage ihrer Teile zueinander —, günstig ausrichten, auf der Platte anordnen und auf Überschneidungen prüfen. Die direkte Slicer-Übergabe nimmt passende Einstellungen mit; eingelesener G-Code liefert anschließend die Gegenprobe mit eigener, erkennbarer Herkunft.

Passungen mit deinem Drucker abstimmen

Toleranz-Testkörper, Wandstärkenleiter und Überhangfächer drucken und die Messwerte ins Materialprofil übernehmen. Ein kleines Prüfstück spart Material; der Elefantenfuß-Ausgleich nimmt eine zu breite erste Lage am Modell zurück. Der Fügeweg zeigt, ob sich Teile zusammenstecken lassen.

Fremde Netze aufbereiten

Offene Stellen schließen, Außenseiten angleichen und problematische Dreiecke bereinigen. Dreiecke lassen sich verringern, verfeinern oder gleichmäßiger verteilen; Glätten beruhigt eine unebene Oberfläche.

Modelle und Zeichnungen weiterverwenden

STL, 3MF, OBJ, PLY, OFF, GLB/glTF und STEP öffnen. SVG- und DXF-Umrisse werden zu Körpern. Exportiert werden STL, 3MF, OBJ, PLY, GLB und – bei exakten Körpern – STEP. Projekte speichern mehrere Objekte, ihre Namen, Parameter, Passungen und den änderbaren Verlauf.

Messen, Schneiden, Explosion

Werkzeuge in der Ansicht, ohne die Geometrie anzufassen.

Die Ansicht fliegt

Links ziehen verschiebt, rechts dreht, das gedrückte Mausrad kippt — und mit W, A, S, D bewegst du dich durch den Raum wie in einem Spiel. Wer eine andere Steuerung gewohnt ist, stellt Cura, die Slicer von Bambu und Prusa, das CAD oder Blender ein.

KI lokal oder mit eigenem Schlüssel

Ollama auf dem eigenen Rechner oder ein API-Schlüssel — und ohne beides läuft alles außer dem Chat.

Fernsteuerbar über MCP — auch aus Claude Code

Ein zweites Programm ruft dieselben Operationen auf wie die Menüs: standardmäßig aus, nur auf dem eigenen Rechner, und jeder ändernde Fernaufruf ist eine Transaktion, die ein Undo zurücknimmt. Was die Schnittstelle darf und was nicht.

Die einzelnen Felder, Vorgaben und Grenzen stehen in der vollständigen Operationsreferenz. Sie wird für jede veröffentlichte Version aus demselben Register wie die Anwendung erzeugt.

Mehr Möglichkeiten für dein Teil

Bohrungen gemeinsam mit ihrer Senkung ändern, Organizer passend aufteilen und Lochfelder mit Rand gestalten. Die Maße lassen sich später weiter anpassen.

Bohrung und Senkung

Das Loch wird größer. Der Einlauf passt mit.

Eine erkannte Bohrung hat oft mehr als einen Durchmesser: oben eine Senkung, darunter eine Stufe oder einen zweiten Abschnitt. Beim Ändern entscheidest du, was zusammengehört.

Senkung, Stufen und Verengung mitnehmen passt alle Durchmesser gemeinsam an, an einer Magnettasche auch die Öffnung der Lippe. Breiten, Winkel und Tiefen bleiben. Nur Bohrungsdurchmesser lässt Außenmaße und Lage von Senkung, Stufen und Verengung stehen.

Auch beim Versetzen oder Kopieren werden erkannte, zusammengehörige Abschnitte gemeinsam bearbeitet. Ein Schritt im Verlauf – ein Rückgängig. Unsichere Zuordnungen werden benannt, bevor gerechnet wird.

Links die ursprüngliche Senkbohrung, rechts gemeinsam vergrößerte Bohrung und Senkung. Die Außenmaße des Teils bleiben gleich.
Links die ursprüngliche Senkbohrung, rechts gemeinsam vergrößerte Bohrung und Senkung. Die Außenmaße des Teils bleiben gleich.
Querschnitt ansehen
Vorher Gemeinsam geändert Bohrung mit Senkung Einlauf bleibt passend
Schematische Darstellung: Der gewählte Änderungsmodus bestimmt, welche Maße mitgehen.
Organizer mit sechs Fächern und unterschiedlich hohen Trennwänden.

Organizer passend zum Inhalt

Fächer in der Vorschau teilen, Außenmaße oder freie Fachmaße vorgeben und Trennwandhöhen einzeln ändern. Projektparameter halten zusammengehörige Maße gleich. Wanne, Rand, Trennwand und Steckfuß gibt es auch als Bausteine.

Platte mit durchgehenden Sechsecköffnungen, geschlossenem Rand und ausgesparter runder Mitte.

Lochfelder mit Rand

Runde Löcher, Langlöcher oder Waben in einem gezeichneten Bereich verteilen. Randbreite, Abstand und ausgesparte Zonen bestimmen das Feld; seine Maße bleiben später änderbar.

Drei Modellplatten mit Rändel, Wabenmuster und parallelen Rippen als echter Geometrie.

Ein Muster später weiterbearbeiten

Eine aufgebrachte Textur anklicken und ihre Werte rechts im Fenster „Auswahl“ ändern. Mit Gesamte Fläche füllt das Muster die gewählte ebene Fläche bis zum Rand und lässt Bohrungen frei. Die Änderung siehst du am Ergebniskörper.

Aus der Zeichnung nur das Gewünschte bauen

SVG oder DXF öffnen, die geschlossenen Konturen in der Vorschau wählen und daraus Körper erzeugen. Innenkonturen bleiben Aussparungen; einzelne Formen lassen sich vor der Übernahme prüfen.

Große Modelle gezielt untersuchen

Eine Stelle am Originalmodell wählen und dort nach vollständigen Merkmalen suchen. Die Erkennung arbeitet in einem begrenzten Bereich; das Modell muss dafür nicht vereinfacht werden.

Das nächste Teil, das passt

Die Demo ist da und läuft bis zum 30. Oktober 2026 — kostenlos und vollständig.

Zur Demo Erst das Handbuch lesen