Merkmale
In einer fremden STL ist die Bohrung wieder eine Bohrung
Beim Öffnen sucht Solidon3D im Dreiecksnetz nach dem, was einmal
Konstruktion war: Bohrungen, Zapfen, Senkungen, Kuppeln und Pfannen,
Verrundungen, Kehlen, Gewinde, ebene Flächen und offene Kanten. Jedes
gefundene Merkmal bekommt eine Kennung, die die folgenden Schritte
überlebt — und ein Klick zeigt seine gemessenen Werte, als Maße im Bild und rechts im Fenster „Auswahl“: Ort, Durchmesser, Tiefe, Achse.
Einzelne gleiche Löcher fasst Als Muster zusammenfassen zu einem Muster zusammen, Stift für Bohrung baut den passenden Stift zu einer Bohrung, und erkannte Kammern, Nuten und Bajonette änderst du mit Kammer ändern und Verschluss ändern als Ganzes.
Eine geänderte Zahl ist die Operation.
Kein Modus, kein zweiter Dialog — und die Vorschau im Bild
folgt schon beim Tippen.
Versetzen, drehen, verdoppeln, entfernen, auf Maß bringen: Diese
Handlungen setzen direkt am erkannten Merkmal an. Wer eine Bohrung
bisher drei Millimeter weiter haben wollte, musste sie verschließen
und an neuen Koordinaten neu bohren — zwei Schritte, sechs Zahlen von
Hand, und die Kennung war weg. Jetzt ist es ein Schritt, und jede
Passung, die auf diese Bohrung zeigt, behält ihren Bezug.
Die Bohrung sagt dabei selbst, welche Schraube hineingehört
(„Passt vermutlich zu M5 (Durchgangsloch fein)“), und wo nichts passt,
sagt sie auch das. Sechs gleichartige Bohrungen bringst du in einem
Zug auf dasselbe Maß, als eine Handlung, die ein Undo zusammen
zurücknimmt. Zwei markierte Merkmale nennen ihren Abstand — räumlich
und je Achse, ohne Messwerkzeug.
Nicht jede Art
trägt jede Handlung. Versetzen, verdoppeln und entfernen gelten für
Bohrung, Zapfen, Senkung sowie Kuppel und Pfanne; drehen für alle
außer der Kugelfläche — die hat keine Lage, die sich drehen ließe. Für
Verrundungen und Kehlen, die erkennbar eine Kante ersetzen, lässt
sich der Radius ändern oder die Rundung entfernen; ein Übergang, der
fließend in seine Nachbarflächen übergeht, nicht. Welche Handlung
an der gewählten Stelle möglich ist, zeigt Solidon3D mit ihrer
Begründung.
Erkannte Bohrungen und andere geeignete Merkmale kannst du in
einer Reihe, auf einem Kreis oder gespiegelt wiederholen. So
entsteht aus einer Bohrung ein gleichmäßig verteiltes Lochbild.
Änderst du später das Maß der Quelle in einem früheren Schritt des
Verlaufs, folgen ihre Kopien.